Tarifrunde AWO NRW 2018/2019

Jahrhundertangebot ist Etikettenschwindel!

Tarifrunde AWO NRW 2018/19

Jahrhundertangebot ist Etikettenschwindel!

Jetzt Druck machen!
Kundgebung am 29.01.2019

Das sogenannte „Jahrhundertangebot“ der AWO Arbeitgeber ist ein Etikettenschwindel. Das hat ver.di den AWO Arbeitgebern in der ersten Verhandlungsrunde am 9. Januar in Düsseldorf deutlich gesagt.
Die Arbeitgeber haben ihr Angebot nicht verbessert.

  • Die lange Laufzeit von 30 Monaten ist nicht gerechtfertigt.
  • Im TVöD-Bereich wird am Ende der Laufzeit in jeder Entgeltgruppe eine Tariferhöhung von mindestens 175,00 Euro brutto erreicht. Das ist bei der AWO NRW nicht der Fall.
  • Die im TVöD gezahlte Einmalzahlung für die unteren und mittleren Einkommensgruppen fehlt im Angebot der AWO Arbeitgeber.
  • Den Monat Dezember 2018 wollen die Arbeitgeber unter den Tisch fallen lassen.
  • Für die Auszubildenden haben die Arbeitgeber noch gar kein Angebot vorgelegt.
  • Die Beschäftigten der OGS sollen weiter benachteiligt werden. Gleiche Bezahlung von Fachkräften? Fehlanzeige!

ver.di sagt: So wird das nichts. Das Angebot der Arbeitgeber ist verhandlungsfähig, muss aber verbessert werden. Für die Beschäftigten in der OGS darf es keine Sonderbehandlung mehr geben. Zwischen unserer Forderung (10%, Laufzeit 13 Monate) und dem Angebot der Arbeitgeber (rund 7%, Laufzeit 30 Monate) besteht noch eine zu große Lücke.

Die Tarifverhandlungen werden am 29. Januar 2019 in Düsseldorf fortgesetzt. Für diesen Tag wird ver.di die Beschäftigten in den
Warnstreik rufen. Am Verhandlungsort wird es eine Kundgebung geben um euren berechtigten Forderungen Nachdruck zu verleihen.

100 Jahre AWO – 10% mehr Lohn! Das ist angemessen und gerecht.

Jetzt Druck machen, damit es in der zweiten Verhandlungsrunde ein verbessertes Angebot der Arbeitgeber gibt. Organisiert euch und macht mit. Die Arbeitgeber müssen sehen, hören und spüren, dass ihr es ernst meint.